Die Methode
Die echten Kosten eines Leasingautos sind nicht die Monatsrate. Es ist die Summe von sechs Posten, über die ganze Vertragsdauer.
Der Wert, den das Fahrzeug zwischen Neupreis und Restwert verliert. Das ist, was Sie beim Fahren tatsächlich «verbrauchen».
Die Finanzierungskosten, berechnet aus dem Effektivzins auf dem finanzierten Kapital. Das ist die Vergütung der Leasinggesellschaft.
Kilometer × Verbrauch × Energiepreis, über die ganze Laufzeit: pro Liter bei Benzin, Diesel und Hybrid, pro kWh beim Elektroauto. Der am meisten unterschätzte Posten.
Service, Reifen, Bremsen, Reparaturen. Geschätzt mit einer transparenten Formel (siehe unten), ersetzbar durch Ihren eigenen Betrag.
Prämien über die Laufzeit. Per Formel geschätzt (Haftpflicht + Vollkasko), zu vergleichen nach Ihrem Profil und der vom Vertrag verlangten Deckung.
Die kantonale Motorfahrzeugsteuer, jedes Jahr. Jeder Kanton hat seinen Tarif (Hubraum, Gewicht, Leistung, CO₂), und mehrere entlasten oder befreien Elektroautos.
Am Vertragsende ist das Fahrzeug noch etwas wert: Das ist sein vertraglicher Restwert. Er geht in die Leasingrechnung ein und kann je nach Vertrag und Leasinggeber als Referenz für einen Rückkaufpreis dienen, ohne deswegen ein Kaufrecht zu begründen. Sie «bezahlen» nur den Wert, den das Auto tatsächlich verloren hat, und deshalb schliessen wir den Restwert vom Total aus: Ihn mitzuzählen hiesse, die Rechnung zu verdoppeln.
Der Rechner füllt jeden Posten mit Schätzungen voraus, die stimmig, aber bewusst approximativ sind. Ziel ist eine ehrliche Grössenordnung, kein Ersatz für eine Offerte. Jeder Wert bleibt von Hand änderbar, und die Oberfläche zeigt immer an, ob ein Betrag aus einer Formel oder von Ihnen stammt.
Keine Kommission, keine Partnerschaft mit Händlern oder Leasinggebern, kein gepushtes Angebot. Die Schätzungen sind unverbindlich und dienen dem Vergleich: Massgebend ist Ihr tatsächlicher Vertrag.